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Hier können Sie selbst läuten

Wenn Ihr PC in Sachen "Multimedia" auf dem aktuellen Stand ist und für den Media-Player das passende Browser-Plugin hat, können Sie hier die Geläute gemeinsam oder einzeln anhören. Den Ablauf steuern Sie mit den Symbolen unterhalb der Kirchenbilder. (kr)

 

 

Glocken - welche gehören zu welchem Ort?

„Mit Glocke bezeichnet man meist ein selbsttönendes Musikinstrument (genauer Aufschlagidiophon) mit charakteristischer Hauben- oder Kelchform.“ (Quelle: Wikipedia)
Wer hat ein feines Gehör und kann die Orte aus unserem Kirchspiel und der Nachbarschaft den 5 bereitgestellten Dateien mit den Glockengeläuten zuordnen?
Hörproben von jeweils ca. 45 Sekunden Dauer wurden von Konrad Rennert aufgenommen und als mp3-Dateien zum Abruf bereitgestellt. Wahrscheinlich wird niemand den Klang aller 5 Glockenspiele der evangelischen Kirchen im Umfeld des Heiligenberges zuordnen können, wenn nicht der Lösungstext gelesen wird. Es sei denn, Sie versuchen es in Teamarbeit, z.B. bei Zusammenkünften der Schüler oder Kirchenvorstände aller Orte.
Die 1. richtige Lösung wurde am 16. November 2008 von einem jungen Mitarbeiter des Kirchenkreisamtes in Homberg herausgefunden und sie lautet:

Glockengeläut 1 befindet sich in Heßlar (Bilder)
Glockengeläut 2 befindet sich in Gensungen (Teilgeläut mit 3 Glocken, Himmelskirche - Bilder)
Glockengeläut 3 befindet sich in Melgershausen (Bilder)
Glockengeläut 4 befindet sich in Felsberg (Nikolaikirche)
Glockengeläut 5 befindet sich in Beuern (Bilder)

Mehr zum Thema "Glocken" finden Sie auf folgenden Websites:
http://www.glocken-online.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Glocke
Dort erfahren wir etwas zu berühmten Glocken, z.B. zur Fress-, Pest-, Pillen- und Schlafglocke und den Gotteshäusern, wo diese zu hören sind. (kr)

Der Lösungsweg

Die richtigen Lösungen des Rätsels zu finden, war nicht schwer. Da ich in meiner Freizeit sehr oft mit dem Fahrrad unterwegs bin (hauptsächlich in der wärmeren Jahreszeit) habe ich mir verschiedene Kirchen im Kirchenkreis Homberg als Ziele ausgewählt. Dabei habe ich immer die Läutezeiten (meistens 18.00 Uhr) abgepasst und Tonaufnahmen erstellt. Da ich bereits die Geläute der Kirchen von Gensungen, Beuern und Felsberg auf diesem Wege aufgezeichnet hatte (zwar nur mit einer Glocke), war ich schonmal einen großen Schritt weiter. Nun fehlten mir noch Heßlar und Melgershausen. Eines der beiden verbleibenden Tonbeispiele war meinem Gehör nach definitiv kein Bronze-, sondern ein Stahlglockengeläut. Glücklicherweise befindet sich auf der Internetseite ein toller Bericht von Heini Stieglitz und K. Hosch über die Heßlarer Kirche und ihre Glocken, in dem erwähnt wird, dass eine Glocke aus der Gießerei Rincker aus Sinn/Hessen stammt. Da dies eine typische Bronzeglockengießerei ist, wusste ich sofort, dass dieses Geläut zu Heßlar gehört. Und somit war das Räsel gelöst.

Dennis Willershausen (Auszubildender beim Kirchenkreisamt) (red.: kr)